Das war der Digitale Internationale Frauen*tag

Ungewöhnliche Zeiten verlangen ungewöhnliche Formate.
Aus diesem Grund fand der Internationale Frauentag am 08. März dieses Jahr ausschließlich digital statt.

Das Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund und das Dortmunder U luden gemeinsam zu vielen interessanten digitalen Workshops und Liveveranstaltungen ein.

Los ging es um 15 Uhr mit der Begrüßung durch den Oberbürgermeister Thomas Westphal, dem geschäftsführenden Direktor der Kulturbetriebe Dr. Stefan Mühlhofer und der Gleichstellungsbeauftragten Maresa Feldmann.

Anschließend wurde der Dr. Edith Peritz-Preis für besonderes Engagement in der Gleichstellungsarbeit verliehen. Der mit 1.500€ dotierte Preis, der bereits zum vierten Mal vom Soroptimist-Club Dortmund RuhrRegion und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund verliehen wurde, ging dieses Jahr an das Zentrum für inklusive Bildung und Beratung (ZiBB) e.V.. Das Zentrum bietet die weltweit erste Ausbildung für Frauen mit Lernschwierigkeiten zu Expert*innen für Gewaltprävention an. Das Preisgeld soll nun dazu verwendet werden, die frisch ausgebildeten Trainer*innen in der Praxis einzusetzen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen an andere Frauen* weiterzugeben.

V.l.: Oberbürgermeister Thomas Westphal, Dr. Rosa Schneider von ZIBB e.V., Gleichstellungsbeauftragte Maresa Feldmann und Katja Band, Präsidentin des Soroptimist Club Dortmund Ruhrregion
Bild: Stadt Dortmund / Gleichstellungsbüro

Auf die Preisverleihung folgten mehrere Liveveranstaltungen, die alle über den YouTube Kanal der Stadt Dortmund zu verfolgen waren. Darunter ein Kurzvortrag der Wirkungscoachin Susanne Wilhelmina unter dem Titel „Hauptsache Charisma“, die Vorstellung der Künstlerischen Leiterin des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund|Köln Maxa Zoller und der Dialog „Butler, Butch, Beyoncé“.

Gleichzeitig starteten ab 17 Uhr verschiedene Workshops. Zu den Fragen und Themen, die in den Workshops interaktiv behandelt wurden, gehörten die Karriereentwicklung von Frauen (in Führungspositionen), eine Hommage an Sophie Scholl, Pop-Feminismus, Catcalling, Mechanismen der Selbstdarstellung beim online Netzwerken und die Gender Pay Gap.

Darüber hinaus präsentierte das Dortmunder U mehrere kurze Filme, die noch immer auf gleichstellungsbuero.dortmund.de und dortmunder-u.de abrufbar sind. Darunter sind Clips zur Ausstellung „Valie Export“ des MO, zu den Kunstwerken von Freya Hattenberger in der Ausstellung  „Body & Soul. Denken, Fühlen, Zähneputzen.“ (ebenfalls MO), zur Ausstellung „Computer Grrrls“ des HMKV und ein Künstler*innenporträt zur Ausstellung „I WAS HERE“ der UZWEI, dem Zentrum für Kulturelle Bildung im Dortmunder U. Außerdem ist das Video „Das Dortmunder U – Frauen in Führung“ online. Der Kurzfilm, der eigens für den diesjährigen internationalen Frauen*tag produziert wurde, lässt die Frauen in Führungspositionen im Dortmunder U zu Wort kommen und gibt kurze Einblicke in ihren Werdegang sowie ihren beruflichen Alltag.

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