Das war „Studio 54: Night Magic“ im Dortmunder

Nach rund 100 Tagen ist unsere Sonderausstellung „Studio 54: Night Magic“ mit erfreulicher Bilanz zu Ende gegangen. Vom 26. Juni bis zum 17. Oktober hatte sich unsere sechste Etage in den spektakulären New Yorker Nachtclub der Siebziger verwandelt, nun treten die einzigartigen Erinnerungsstücke und Unikate die Rückreise in die USA an. Die Ausstellung hatten wir bereits vor Ausbruch der Corona-Pandemie geplant und mussten sie leider aufgrund der Lockdowns mehrfach verschieben. Umso mehr freuen wir uns, dass sie trotz den erschwerten Öffnungsbedingungen ein echter Erfolg geworden ist.

Midisage „Studio 54: Night Magic“ (Foto: Roland Baege)

„Trotz der schwierigen Voraussetzungen und insbesondere auch im Vergleich mit den Besucherzahlen in anderen deutschen Museen zum aktuellen Zeitpunkt haben wir ein gutes Ergebnis erzielt. Die Menschen waren bereit, nach Dortmund zu kommen, um unter den geltenden Corona-Regeln ‚Studio 54: Night Magic‘ zu sehen. Noch glücklicher sind wir darüber, dass beinahe alle auch der Ansicht waren, dass sich der Besuch der Ausstellung gelohnt hat.“ – Stefan Heitkemper, Leitung des Dortmunder U

Bedeutung des Dortmunder U weiter gestärkt

Die Besucherbefragung hat ergeben, dass 87 Prozent derjenigen, die in der Ausstellung waren, sehr zufrieden oder zufrieden waren. Dies zeigen auch die zahlreichen persönlichen Rückmeldungen, E-Mails und Kommentare in den sozialen Medien, welche wir von euch bekommen haben. Zusätzlich freut uns, dass rund 40 Prozent der Befragten vorher noch nicht bei uns waren und wir somit durch die Ausstellung auch neue Zielgruppen erreichen konnten. Auch das Interesse der Medien war groß: Rund ein Viertel der befragten Besucher*innen gab an, durch Werbung im öffentlichen Raum, persönliche Empfehlungen und Presseberichte auf die Ausstellung aufmerksam geworden zu sein.

Knapp 7.000 Menschen besuchen Rahmenprogramm

Besonders stolz sind wir auf das Rahmenprogramm, welches mir gemeinsam mit zahlreichen lokalen Partnern umsetzten konnten: Über 30 Veranstaltungen und knapp 7000 Teilnehmer*innen während der Laufzeit von „Studio54: Night Magic“ machen es zum größten Rahmenprogramm, das wir bisher hatten. Viele Einzelveranstaltungen waren sogar komplett ausgebucht. Um in die Clubszene oder die knallbunte Welt der 70er abzutauchen, gab es die unterschiedlichsten Events: Familiensonntage mit Bastelaktionen für Kinder, Kuratorentalks mit exklusiver Preview der Ausstellung, thematisch passende Filmvorführungen sowie Tanz-, Dragqueen- oder Cocktail-Workshops und auch „Sommer am U“ und der „Kleine Freitag“ standen mit Einzelveranstaltungen ganz im Zeichen des legendären Nachtclubs. Darüber hinaus bot euch die „Studio 54 – Club Experience“ in Kooperation mit Dortmunder Clubs und Veranstaltungsorten ebenfalls jede Menge Erlebnisse aus der Welt des Studio 54.

Erstmals zog sich zudem das Ausstellungsthema übergreifend auch durch unser gesamtes Haus. Der Hartware MedienKunstVerein hat mit seiner dezentralen Ausstellung „Can’t Get You Out of My Head“ sieben Dortmunder Clubs als Kulturorte zugänglich gemacht, als sie aufgrund der Pandemie noch geschlossen waren. Hier wurden raumgreifende Installationen aus dem Bereich der Medienkunst präsentiert und die Räume dadurch auf eine ganz neue Weise für die Besucher*innen erfahrbar. Und auch die UZWEI im Dortmunder U widmet sich noch bis zum 8. November in ihrer multimedialen Ausstellung „hello again“ der lokalen Clubszene. Eine interaktive Rauminstallation macht hier die vielfältigen Facetten der Clubkultur in authentischer Kulisse erlebbar.

„Studio 54: Night Magic“ wurde vom Brooklyn Museum organisiert. Kuratiert wurde sie von Matthew Yokobosky, Senior Curator of Fashion and Material Culture des Brooklyn Museum. 

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