Digitale Kulturstadt Dortmund

Die Stadt Dortmund hat sich mit digitaler Historie und ambitionierten Zukunftsplänen in Bezug auf Digitalität und Kultur positioniert: In dem Programmpapier „Digitale Kulturstadt Dortmund – Markenzeichen und Programm“ erklärt die Stadt Dortmund ihre Vorreiterrolle in der Region und erklärt, welche Projekte sie zukünftig umsetzen möchte.

Fassadenmapping vom storyLab kiU am Dortmunder U
©️ Roland Baege

Den Titel „digitale Kulturstadt“ trägt die Stadt aufgrund ihrer intensiven und konsequent verfolgten digitalen Transformation im Kulturbereich.„Digitale Kulturstadt“ steht dabei allerdings nicht nur als Titel oder Markenzeichen, sondern auch als Selbstverpflichtung – denn Dortmund ist durch den Strukturwandel nicht nur zu einer Stadt der Ingenieurkunst und der Wissenschaft geworden, sondern auch zu einer Stadt der Kultur und Künste.

Das Programmpapier gibt einen Einblick über verschiedene städtische Projekte, sowie städtische Akteure und deren Kooperationen. Zusätzlich gibt eine „Roadmap“ Aufschluss über die Zukunft der „Digitalen Kulturstadt Dortmund“.

Das komplette Programmpapier als PDF findet ihr hier:

Neue Erzählformen für digitale Medien bei der Extraschicht 2019
©️ Roland Baege

Das Dortmunder U, als Zentrum für Kunst und Kreativität, nimmt dabei eine besondere Rolle in Bezug auf digitale Kultur in Dortmund ein: Im Rahmen der „RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas“ gegründet, fungiert unser Haus als überregionales Zentrum für digitale Kunst und Kunstvermittlung.

Die UZWEI ist als Etage für Kulturelle Bildung ein Ort, an dem junge Menschen in einem künstlerischen Rahmen mit Film, Fotografie, Gaming, 3D und Mixed Media experimentieren können. Wechselnde, interdisziplinäre Ausstellungen und Workshops bieten den jüngeren Besucher*innen des Dortmunder U ein buntes und vielfältiges Programm, welches zum Mitmachen einläd und jungen Talenten eine Plattform bietet. Analoge und digitale Medien werden miteinander verbunden, so dass Kinder und Jugendliche dahingehend gefördert werden, die digitale Welt zu reflektieren, Zusammenhänge zu hinterfragen und digitale Medien selbstbestimmt zu nutzen.

Jugendliche erobern auf der UZWEI den digitalen Raum
©️ Roland Baege

Der Hartware MedienKunstVerein (HMKV) setzt sich in seinen Ausstellungen und Projekten vorrangig mit neuen Themen, Medien und Technologien in einer sich radikal verändernden Gegenwart auseinander.

Seit einem Jahr erforscht der HMKV gemeinsam mit dem Ludwig Forum Aachen, im Rahmen des Forschungsprojekts „Training the Archive“, den Einsatz Künstlicher Intelligenz im kuratorischen Bereich. Ferner ist am HMKV auch das Büro medienwerk.nrw angesiedelt ist, welches viele Kontakte zu weiteren Institutionen in NRW unterhält.

Das ebenfalls bei uns beheimatete Museum Ostwall (MO) trägt als Museum für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts ebenfalls zur digitalen Kultur Dortmunds bei. So entwickelte das MO z.B. in Projektkooperationen mit dem EU-Projekt „smARTplaces“ Möglichkeiten partizipativen Handelns im digitalen Raum weiter und stellt das Intermedia-Archiv von Hans Breder aus, welches unter anderem von der TU Dortmund erschlossen wurde.

Stadtdirektor Jörg Stüdemann bei der Eröffnung des Fulldome im Foyer des Dortmunder U
©️ Roland Baege

Neuen Erzählformen der digitalen Medien widmet sich das storyLab kiU der FH Dortmund auf unserer Ebene 1: Hier wird an Formaten, die das Publikum interaktiv ins Storytelling einbinden, geforscht und durch Veranstaltungen und Interaktionsangebote neue Verbindungen zu Kulturinstitutionen, Besucher*innen und der Stadtgesellschaft geschlossen. Darüber hinaus entwickelt das kiU im neusten Kooperationsprojekt „page21“ gemeinsam mit den Dortmunder Museen digitale Narrative für immersive Räume.

Das Dortmunder U steht für einen Ort zeitgenössischer Kultur, neuer Medien und Interdisziplinarität genau wie für gesellschaftliche Offenheit. Daher sind wir stolz, dass durch die intensive Zusammenarbeit der Institutionen im Haus, sowie externen Kooperationen, so viele innovative und digitale Projekte bei uns umgesetzt werden und freuen uns, so dazu beizutragen, dass Dortmund „Digitale Kulturstadt“ ist.

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