Interview: 10 Jahre Fliegende Bilder

mit Harald Opel

Foto: Harald Opel

Anlässlich der Restauration der Installation haben wir verschiedene Persönlichkeiten aus Dortmund und dem Dortmunder U interviewt.
In dieser Story findet ihr die Interviewantworten von Harald Opel, dem Künstlerischen Leiter des StoryLab kiU der Fachhochschule Dortmund im Dortmunder U.

1. Wie denken Sie über die Fliegenden Bilder? Welche besondere Bedeutung haben die Fliegenden Bilder aus ihrer Sicht für die Stadt Dortmund oder für Sie persönlich?

Die Bilder sind zu einem Wahrzeichen der Stadt Dortmund und dem Dortmunder U geworden. Bilder nehmen immer eine Position ein, und wenn die Bilder auf einem großen Gebäude zu sehen sind, sind sie das Sprachrohr dieses Gebäudes und damit der darin arbeitenden und lebenden Personen. Gerade in einer Zeit der Umbrüche und der durch die Pandemie veränderten täglichen Abläufe im gesellschaftlichen und persönlichen Leben werden Bilder gebraucht, auch neue Bilder für eine Vision der Zukunft. 
       

2. Wie haben die Fliegenden Bilder Sie in den letzten Jahren begleitet? 

Da ich  Herrn Winkelmann schon lange kenne und vor allem an der Fachhochschule Dortmund mit ihm zusammen gearbeitet habe, kenne ich die konzeptionellen Überlegungen zu diesem Kunstwerk von Beginn an. Durch meine Arbeit als künstlerische Leitung des storyLab kiU der Fachhochschule Dortmund im Dortmunder U bin ich sozusagen täglich unter dem Einfluss der Bilder. 

3. Gibt es eine persönliche Geschichte, ein Erlebnis, das Sie mit den Fliegenden Bildern verbinden? 

Zur Museumsnacht 2019 habe ich mit dem Team des storyLab kiU ein Fassadenmapping auf die Westfassade des Dortmunder U projiziert. Dabei konnten wir die LED Flächen mit einigen Bildern des Kunstwerks einbauen. Das Mapping und die LED-Flächen waren synchronisiert und die erzählerischen Elemente gingen ineinander über. Das war sehr eindrucksvoll. 

Das Fassadenmapping zur Museumsnacht 2019. (Foto: Harald Opel)

4. Haben Sie ein Lieblingsmotiv? Welches Motiv finden Sie besonders gelungen? 

Von einem Lieblingsmotiv will ich nicht sprechen – aber ich bin vor 25 Jahren aus Bayern hier ins Ruhrgebiet gezogen und war schon lange vorher BVB Fan. Die Bilder der schwarzgelben Kicker treffen mein Fussballherz. 

Foto: Simon Bierwald

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