Kurzfilm: „Auf dieser Seite der Gleise / De partea asta a șinelor“ von Zauri Matikashvili

Filmstill „Auf dieser Seite der Gleise / De partea asta a șinelor“ (©️ Zauri Matikashvili)

+++ PREMIERE | 09. April 2021, 19:00 Uhr | Anmeldung zum Premierenscreening und Filmgespräch via filmabend@hmkv.de +++

Der in Münster lebende georgische Künstler Zauri Matikashvili dreht im Auftrag des HMKV in der Dortmunder Nordstadt, wo er Fragen des Wohnens und der Quartiersentwicklung nachging und die Strategien der Roma-Selbstorganisationen beleuchtete. Entstanden ist ein dokumentarischer Kurzfilm, in dem Rom*nja von ihren Traditionen erzählen und davon, welche Erfahrungen sie mit rassistischen Vorurteilen und Diskriminierungen machen. Wie hängen die Raumordnung des Stadtteils, die Architektur und das individuelle Wohnen zusammen? Wie richten sich die Bewohner*innen in ihrem Viertel ein? Wie wünschen sie es sich? Und gelingt es ihnen, ihre Umgebung nach ihren eigenen Bedürfnissen zu gestalten? Die Kamera folgt ihren Perspektiven, blickt auf die Fassaden und dahinter.

In seinen Filmen und Performances fragt Matikashvili danach, was Identität und Migration bedeuten und wie Gesellschaften im Detail funktionieren – oder auch nicht.

Der Kurzfilm wird online über die Website des HMKV präsentiert.

Sprache: Deutsch/Rumänisch mit deutschen Untertiteln

Trailer: „Auf dieser Seite der Gleise / De partea asta a șinelor“

Hinweis

Die Premiere des Films findet am 09. April 2021 um 19:00 Uhr statt. Der Film wird ab diesem Zeitpunkt auf der Website des HMKV kostenfrei zu sehen sein.

Zur Teilnahme an dem Premierenscreening und anschließendem Filmgespräch (Plattform: Zoom) bitte eine Mail an filmabend@hmkv.de senden, um die Zugangsdaten für das Zoom-Gespräch zu erhalten.

Sprache des Filmgesprächs: Deutsch

Zum Künstler: Zauri Matikashvili

Geboren und aufgewachsen im georgischen Kvareli lebt Zauri Matikashvili seit dem 12. September 2003, 9.53 Uhr, in Deutschland. Er hat in Münster und Düsseldorf Freie Kunst studiert. In seinen Filmen und Performances fragt er danach, was Identität und Migration bedeuten und wie Gesellschaften im Detail funktionieren – oder auch nicht. Filmografie: „Ahnen“, Trilogie, 2019, [Teil 1] Exsternsteine (37:40), [Teil 2] Wewelsburg (13:09), [Teil 3] Hermannsdenkmal (13:31); „Corona Rebellen“, 2020, 48:30 Min.

www.zauri.de

Das digitale Vermittlungs- und Diskursprogramm von „Faţadă/Fassade“ wird gefördert durch:
Bundeszentrale für politische Bildung

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